Konsequenzen einer vernetzten Welt

Wir sind schon Jahrtausende miteinander und unserem Umfeld vernetzt, bzw. energetisch verbunden. Naturvölker wussten das, und haben dieses Wissen in ihr tägliches Leben integriert. Unsere westliche Welt, die sich immer noch vermehrt nach aussen orientiert, begreift erst jetzt durch die heutige gesundheitliche Lage, was Vernetzung wirklich ist und was sie bedeutet – weil jeder von uns davon betroffen ist.

Die Natur ist schon lange – energetisch (Tierwelt) und physikalisch (Pflanzenwelt) – vernetzt. Wenn ein Tier in der Herde eine Gefahr wahrnimmt, dann geht das wie eine energetische Welle durch das Feld der Tiere und alle greifen die Flucht. Wenn eine Pflanze eine Gefahr wahrnimmt, kommuniziert sie dies via Chemikalien und die gleiche Pflanze ein paar Meter entfernt produziert einen Stoff, sodass die Blätter für die Tiere nicht mehr schmecken. Die Natur profitiert ganz klar von dieser Vernetzung.

Beim Menschen beinhaltet diese vernetzte Welt nicht nur Vorteile, sondern auch Gefahren. Warum? Weil der Mensch noch viel zu stark im Ego, bzw. in der ICH statt WIR-Mentalität steckt. Es passiert noch zu viel, wo einzelne Akteure aber nicht der Mehrheit der Menschen davon profitieren. Denke nur an die Situation, wo ein internationales Unternehmen das gemeinsame Gut Wasser privatisieren wollte und u.a. den einheimischen Menschen vor Ort es wieder verkaufen wollten.

Unwissenheit ist Seeligkeit

Unwissenheit ist Seligkeit. Die Menschheit kann nicht weiterhin mit Scheuklappen durch das Leben gehen und meinen, das betrifft mich nicht. Auch wenn Dich eine Situation im Regenwald des Amazons (Raubabbau vom Wald) nicht direkt betrifft, findet trotzdem eine energetische Veränderung statt. Was ein gesunder Wald gegenüber von einem Wald der vom Mensch bewusst ausgerodet worden ist, hat eine Auswirkung auf die Qualität vom energetischen Feld der Erde, worin wir alle leben. Das ist eine klare und messbare Konsequenz unserer Vernetzung.

Es ist schon lange wissenschaftlich bewiesen (Heart Math Institute), dass die menschlichen Emotionen im magnetischen Feld vom Herz gespeichert und somit auch ausgestrahlt werden. So ein elektromagnetisches Feld strahlt auch jedes Lebewesen aus. Laufe mal durch einen gesunden Wald und dann durch einen kranken Wald. Wo fühlst Du dich wohler? Ich frage mich schon lange wie lange die Umwelt noch leiden muss, bis der Mensch merkt, dass er sich dabei auch schädigt. Eine Krankheit beim Mensch tritt nicht von einem Moment zu anderen ein. Die Energien sind schon lange im Feld vom Mensch bevor sich eine Krankheit im Mensch manifestiert.

Wissen ist Macht

Mit dem Wissen was uns heute durch die digitale Vernetzung im Internet zur Verfügung steht, hat jeder von uns die Möglichkeit mehr Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Vorher glaubten viele, dass was ein Arzt sagte war nicht zu hinterfragen. Heutzutage, wenn z.B. eine Operation oder Behandlung vom Arzt empfohlen wird, hört man dem Arzt natürlich zu und bildet danach eine eigene Meinung. Aufgrund von Recherchen und Gesprächen entscheidet dann jede Person selbst, was mit seinem Körper passiert. Das gleiche gilt für auch für andere Bereiche in unserem Leben, wo wir bisher die „Macht“ an andere Personen/Institutionen, z.B. die Medien, abgegeben haben. Menschen glauben noch zu viel von dem was in den Medien mitgeteilt wird ohne den Inhalt zu hinterfragen und lassen ihr Denken und Verhalten davon leiten. Nur weil etwas häufig verbreitet wird, heisst es noch lange nicht, dass es der Wahrheit entspricht.

Bewusstsein heisst Verantwortung

Die Bemerkung, „das habe ich nicht gewusst“ wird immer schwieriger sein anzuwenden. Bis die Lebensmittelläden das Ursprungsland einer Frucht oder den lokalen Bauer auf der Etikette hatten, galt noch Unwissenheit ist Seligkeit. Aber jetzt wo alles beschriftet wird, können wir nicht länger unbequeme Wahrheiten verstecken. Als Europäer kannst Du Dir ausrechnen was für Konsequenzen es für die Umwelt hat weiterhin Ananas, Papayas und Mangos zu kaufen. Da befinde ich mich selber im Clinch mit meinen beliebten Avocados. Auch mir ist bewusst, wenn ich täglich meine Avocado im Salat esse, dass sie zuerst die Reise von Sudamerika in die Schweiz machen musste und bin dort am Alternativen zu suchen. Aus meiner Sicht ist da beim Fleisch ein dringender Nachholbedarf. Kommen die Tiere aus einer Massentierhaltung oder dürfen sie ein würdiges Leben an der freien Luft im Rahmen ihrer Familie zuvor geniessen? Die erlebten Emotionen von Tieren werden natürlich nämlich im Fleisch das wir essen gespeichert.

Was ist mein Beitrag?

Wie oben angedeutet, ist heute jeder in der Pflicht viel mehr in die eigene Verantwortung zu gehen. Das heisst u.a. auch eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben. Es reicht nicht mehr sich Veränderung zu wünschen oder darüber zu meditieren – mehr Frieden, Gerechtigkeit, Umweltschutz – jetzt müssen wir einen Schritt weitergehen und Handeln. Jeder muss in den Spiegel schauen und ehrlich mit sich sein. Gehören Frieden, Gerechtigkeit, Umweltschutz zu meinem Leben, im Umgang mit mir selbst, meiner Familie, meinen Freunden, fremden Mensch und der Umwelt?

Nutze die Chance der vernetzten Welt und leiste jeden Tag einen Beitrag für eine bessere Zukunft.

Impuls auf den Weg

In der heutigen vernetzten Welt ist dieser Spruch relevanter als je. „Sei selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Ghandi

Zuerst veröffentlicht im Ladies Drive Magazin Ausgabe Nr. 50

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